johannarundel DIY Blog | Anleitungen, Selbermachen & Deko

johannarundel ist mein DIY Blog. Hier findest du wöchentlich kreative Do It Yourself Ideen, Upcycling Projekte und Inspirationen zum Basteln, Handarbeiten und Selbermachen.

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Statt Songtag – Rhabarbersirup!

1. Juni 2014 von Johanna 11 Kommentare

rhabarber-sirup-rezept-und-freebie

Mein Experiment mit dem Songtag endet heute und hier… irgendwie habe ich doch nicht so viel Spaß daran, wie ich gedacht habe und irgendwie habe ich auch das Gefühl ihr habt auch nicht so wirklich Spaß daran? Manchmal ist es eben so, man muss etwas erst ausprobieren um fest zu stellen, dass es nicht funktioniert, oder?

Dafür habe ich heute ein super Rezept für euch! Ich hatte doch am Dienstag die Rhabarber-Macarons gezeigt und heute will ich euch verraten, wo ich das Rhabarbermus dafür her hatte. Es ist der „Abfall“ von diesem köstlichen Rhabarbersirup Rezept!

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Außerdem habe ich noch diesen schicken Aufkleber für die Flaschen entworfen, die ihr hier als PDF-Freebie herunterladen könnt!

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So und jetzt schnell den allerletzen Rhabarber ernten, die Saison ist nämlich eigentlich schon zu Ende… Wir gehen jetzt aufs Erdbeerfeld und dann wir Marmelade gekocht – yummy!

Einen schönen Sonntag xoxo Johanna

No {GRAIN}ola – Frühstück ohne Körner

16. Januar 2014 von Johanna 6 Kommentare

Homemade no-GRAIN-ola

Homemade no-GRAIN-ola

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt ernährt sich mein Mann seit über einem Jahr nach dem Paleo-Prinzip. Das heisst, er isst keine Körner (Weizen, Roggen, Dinkel etc., aber auch Reis, Mais und Hülsenfrüchte), keine Milchprodukte und kein „Zucker“ (wobei Honig, Ahornsirup und Agavendicksaft erlaubt sind). Seit Anfang des Jahres versuche ich ein bisschen auf dem Zug mit zu fahren. Schwierig finde ich vor allem das Frühstück: kein Brot, kein Müsli, kein Joghurt… was soll man das essen? Mein Göttergatte kann ja jeden Morgen Eier essen, ich kriege nach zwei Tagen die Eier-Krise und sie stehen mir bis zum Hals. Deshalb habe ich mir jetzt ein No-Grain-Müsli zusammengemischt. Angelehnt an das Rezept aus dem super Buch „Against all Grain“ von Danielle Walker gibt es heute für euch mein neustes Lieblingsfrühstücks-Rezept:

Zutaten:

  • 200 g Cashewkerne, nicht gesalzen und/oder geröstet
  • 200 g Mandeln, ganz und ungeschält
  • 100 g Walnüsse
  • 100 g Haselnüsse
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Leinsamen
  • 1 3/4 TL Salz
  • 100 ml Ahornsirup
  • 50 ml flüssiger Honig (für die vegane Version einfach 150 ml Ahornsirup verwenden)
  • 2 EL Kokosöl (geschmolzen)
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 1 EL Zimt
  • 100 g Kokosflocken
  • 100 g Rosinen

Homemade no-GRAIN-ola Löffel

Zubereitung:

  1. Die Nüsse und Samen über Nacht zusammen mit einem TL Salz einweichen lassen.
  2. Alles gut mit Wasser spülen, abtropfen lassen und auf einem Stück Küchenrolle trockentupfen.
  3. Die Nüsse und Samen nach und nach mit einem Standmixer o.Ä. auf eine Größe wie etwa Haferflocken häckseln.
  4. In eine Schüssel geben und mit allen anderen Zutaten außer den Rosinen mischen.
  5. Masse auf zwei, mit Backpapier ausgelegten, Backblechen verteilen. Den Backofen auf 80°C heizen und die Bleche auf den mittleren Schienen einschieben. Einen Holzlöffel in die Tür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. 2 Stunden trocknen.
  6. Das Granola einmal umwälzen und eine weitere Stunde trocknen.
  7. Nochmals alles durchmischen, den Backofen ausschalten, die Bleche wieder in den Backofen schieben und die Tür diesmal schließen. Auskühlen lassen.
  8. Alles mit den Rosinen mischen und in Aufbewahrungsgläser füllen.

Das No {Grain)ola schmeckt wunderbar mit Mandelmilch und Blaubeeren. Oder mit Kokosmilchjoghurt und Bananenscheiben oder einfach nur so zum Knuspern!

Guten Hunger 😉 wünscht euch

xoxo Johanna

P.S. Vorsicht! Dieses Granola hat es Kalorientechnisch echt in sich! Ich empfehle nicht mehr als zwei Eßlöffel pro Mahlzeit davon zu verwenden!

Homemade no-GRAIN-ola von oben

Weihnachtliche Post aus meiner Küche

29. November 2013 von Johanna 1 Kommentar

PAMK Johanna

Es ist einfach wunderbar zweimal im Jahr ein köstliches Überraschungspäckchen mit Leckereien aus einer fremden Küche zu bekommen! Ja, es ist schon wieder so weit, die nächste Runde Post aus meiner Küche – kurz PAMK – ist in vollem Gange! Was, ihr kennt PAMK nicht? Sowas! PAMK ist eine Aktion von Clara, Rike und Jeanny, sie rufen mehrmals im Jahr dazu auf, ein leckeres Päckchen für eine(n) Fremde(n) zu schnüren, den man zugelost bekommt. Es gibt auch immer ein Thema, jetzt z.B. „Lasst uns froh und lecker sein“, an dem man sich entlanghangeln kann.

PAMK Johanna

Dieses Jahr wurde mir Tina aus Jever zugelost. Wir haben uns kurz per eMail abgestimmt und mitlerweile sind beide unsere Päckchen beim jeweils anderen eingetroffen.

Ich habe Tina gebrannte Mandeln geschickt, diese hatte ich schon beim PAMK-Tausch im März zum Thema „Kindheitserinnerungen“ an Martina vom Blog Tortenjunkie ausprobiert und sie passen natürlich auch hervorragend zum Weihnachtsthema.

gebrannte Mandeln

Außerdem, Einweg-Löffel mit köstlicher Schokolade, kleinen Marshmallow-Stückchen und Orangenzesten, die man einfach in heißer Milch herumrühren muss und schon hat man eine fantastische Heisse Schokolade.

heisse Schoki

Dann war noch ein Chaitee-Sirup drin, dafür muss man einfach 3 TL Yogitee in 0,5l Wasser etwa 20 Minuten kochen, dann abseihen und dann noch mal mit 100g Zucker aucfkochen, bis der Zucker geschmolzen ist. Voilá hat man eine Chaitee-Essenz mit der man ratzfatz ein prima aufwärmendes Heissgetränk zubereitet hat!

Chaitee-Sirup

Zu guter Letzt habe ich noch eine Schachtel Stollenkonfekt ins Päckchen gepackt. Dafür habe ich den, schon vor zwei Wochen gebackenen, Stollen einfach in kleine Würfel geschnitten und in flüssige Schokolade getaucht – mmmmmh!

Stollenkonfekt

Das alles habe ich mit selbstgemachten Labels verziert (jaja, das olle DYMO-Gerät wieder und Neon-Aufklebepunkte) und ab ging die Post!

PAMK Tina

Von Tina bekam ich folgende Köstlichkeiten: Happy X-Mas Kekse mit Marzipan und selbst gemahlener Vanille, ein Glas Bratapfel-Traum (wie Marmelade oder als Kompott für Milchreis, oder einfach pur vom Löffel 😉 ), winterliche Amarettini-Schoko-Crossies und schmackofatz Neujahrshörnchen (Hohlhippen) die man wohl mit geschlagener Sahne füllen kann und die mit Kardamom verfeinert sind (nomnom). Ich kenne diese Waffeln als Eiserkuchen, die hat uns meine Oma immer gebacken! Alles in allem ein ganz wunderbares Paket, liebevoll verpackt und mandelfeinköstlich! DANKE liebe Tina!

Vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust bekommen auf die nächste Runde „Post aus meiner Küche“. Liked einfach die Facebookseite und ihr seid bestens über die nächsten Termine informiert!

Jetzt mache ich mich erst mal über mein Leckereien-Päckchen her! Euch wünsche ich ein wundervolles erstes Adventswochende!

xoxo Johanna

Mandelfeinköstlicher Stollen-Butterkuchen

22. November 2013 von Johanna 12 Kommentare

Stollen-Butterkuchen closeup

Pünktlich zum Wochenende verrate ich euch mein neustes Lieblings-Kuchenrezept. Ich habe es in der lecker gesehen und war sofort blitzverliebt: Stollen-Butterkuchen! Eigentlich bin ich ja nie so der Stollenfan gewesen, dieses eklige Zitronat und Orangeat und viel zu viele Rosinen… aber irgendwie wird man dann doch irgendwann Erwachsen und fängt an das ganze Zeug zu mögen – komisch. Jedenfalls habe ich vorletzte Woche schon einen „echten“ Stollen gebacken, so mit Marzipan und Rumrosinen. Der muss jetzt aber reifen und ich wollte so gerne schon probieren, also, dachte ich, mache ich doch mal diesen Stollen-Butterkuchen, der vereint den köstlichen Stollengeschmack mit der fabelhaften Konsistenz von Butterkuchen. Leider auch die Kalorien von beiden, aber da brauchen wir ja vor Weihnachten nicht drüber zu sprechen, oder?

Stollen-Butterkuchen closeup

Also, ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt und, weil ich nunmal so ein ungeheuer praktisches Ding besitze, den Teig im Brotbackautomaten gemacht. Da braucht man sich ums Gehen des Teiges keine Gedanken mehr zu machen, er ist immer perfekt gewärmt, vor Zugluft geschützt und ebenso vor den Schleckmeckfingern der Familie 😉

Nun zum Rezept, Du brauchst folgende Zutaten:

  • je 1 Pck. Zitronat und Orangeat, fein gehackt
  • 1 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1/4l lauwarme Milch
  • 750g Weizenmehl
  • 125 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 150 g weiche Butter
  • eine Prise Salz
  • 200g Rosinen (wer mag kann sie vorher in Rum einweichen, dann ist der Kuchen aber nix mehr für Kinder)
  • 200g Mandelstifte
  • 75g Zucker
  • 150g weiche Butter
  • 100g Mandelblättchen

Und so wird gemacht:

  1. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und mit den restlichen Zutaten aus dem ersten Zutatenblock zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten. Etwa eine Stunde gehen lassen.
  2. Dann die Rosinen und Mandelstifte unterkneten.
  3. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche backblechkompatibel ausrollen und auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech geben. Weitere 45 Minuten gehen lassen. Derweil den Backofen auf 150° Umluft vorheizen.
  4. In den Teig mit dem Daumen viele kleine Dellen  piksen und diese mit insgesamt 150g Butterflöckchen bestücken. 75g Zucker und die Mandelblättchen darüber verteilen. Jetzt muss der Kuchen für etwa 25 Minuten backen.
  5. Auskühlen lassen und genießen!

Dieser Butterkuchen eignet sich auch super zum Einfrieren und wieder aufbacken – wenn plötzlicher Adventsbesuch vor der Tür steht zum Beispiel! Also, vielleicht gleich die doppelte Mange backen!?!

Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende, nächstes Wochenende ist dann ja auch schon der erste Advent *schluck*…

xoxo Johanna

Stollen-Butterkuchen

Get Together im Garten mit Stockbrot, Grilladen und Bratäpfeln

25. Oktober 2013 von Johanna 4 Kommentare

Apfel

Apfel

Bevor nun schon das nächste Wochenende beginnt, wollte ich euch noch schnell vom letzten berichten. Es war ja unglaublich schönes Wetter am Samstag, doch unser kleines Get-Together mit Familie und Freunden im Feldgarten hatten wir leider auf Sonntag gelegt – es regnete den ganzen Morgen… Trotzdem habe wir Mittags die Picknicktaschen gepackt und sind mit Sack und Pack in den Garten aufgebrochen. Es war ein traumhafter Nachmittag!

Stockbrot

Für die Kinder hatte ich Stockbrot vorbereitet, das ist immer wieder ein Hit und der Teig lässt sich einfach vorbereiten und kann in einem Zip-Lock-Beutel verpackt auch ganz einfach mitgenommen werden: 500g Mehl, 1 Würfel frische Hefe, 2 EL Olivenöl, 1,5 TL Salz und 250ml lauwarmes Wasser zu einem Hefeteig verarbeiten, eine gepresste Zehe Knoblauch und Kräuter der Provence hinzugeben und nochmals durchkneten. Den Teig zu langen dünnen Würsten rollen und um die Spitze eines langen auberen Astes wickeln – über die Glut halten bis das Brot goldbraun und durchgebacken ist.

Würstchen

Lamm-Spieße

Salat

Der Rest des Picknicks war dann auf den Paleo-Mann abgestimmt: frische Chorizo-Würstchen und Lammspieße vom Grill, dazu ein Blattsalat mit frischem Borretsch und Kapuzinerkresse-Blüten als Topping.

Im Ofen in der Hütte haben wir dann noch köstlichste Bratäpfel zubereitet, dafür einfach acht mittelgroße Äpfel mit dem Apfelausstecher entkernen und die Löcher mit einer Paste aus gehackten Mandeln, Walnüssen und soften Datteln füllen, einen Stich Butter auf jeden Apfel und ab in den Ofen. Nach etwa einer Stunde sind die Äpfel butterweich und der perfekte Nachtisch für Steinzeit-Esser 😉

Bratäpfel

Ofen

Kännchen

Zum Abschluss noch ein paar herbstliche Impressionen. Ich wünsche euch ein wunderschönes, goldenes, letztes Oktoberwochenende!

xoxo Johanna

Eisenvogel

Wein

Brot ohne Mehl, dafür mit unglaublich vielen Nüssen!

9. Oktober 2013 von Johanna 9 Kommentare

Nussbrot

Nussbrot

Ich übe mich ja schon seit längerem am Brotbacken ohne richtiges Mehl, was mir leider eher schlecht als recht gelingt… entweder hat es die Konsistenz von Dämmmaterial (bei Kokosmehl), es bröselt auseinander (bei Mandelmehl) oder es erinnert an Spongebob (zu viel Ei).

Doch jetzt bin ich auf ein ganz tolles Rezept von Heike auf ihrem Blog relleomein gestossen! Es ist ein Nuss & Samenbrot und zur Bindung werden indische Flohsamen verwendet. Das erste Brot, welches ich genau nach Heikes Vorgaben gebacken habe hat leider auch gar nicht zusammengehalten (keine Ahnung warum, denn bei Heike sieht das Brot auch fantastisch aus…) deshalb habe ich mich daran erinnert, dass mir mal jemand gesagt hat: wenn man ohne Gluten backen will muss man immer ein Ei mehr als angegeben in den Teig rühren. Da in Heikes Rezept kein Ei verbacken wurde (weil vegan) habe ich also ein Ei hinzugefügt. Außerdem etwas mehr Flohsamen und statt der getrockneten Kirschen habe ich einfach Cranberries genommen. Übrigens bekommt man bei Aldi sehr gut Nüsse und Samen, sowie auch Cranberries, alles relativ erschwinglich.

Nussbrot close

Also, dann schmeisst mal den Backofen an, denn hier kommt mein Rezept für Heikes Nuts & Seeds Brot:

Zutaten:

  • 200g gemischte Nüsse (z.B. Hasel-, Wal- oder Paranüsse, Mandeln etc.)
  • 100g gemischte Samen (z.B. Salatkerne-Mischung, Sonnenblumenkerne, Sesam oder Leinsamen)
  • 2 EL Flohsamen
  • 25g getrocknete Früchte (z.B. Cranberries oder Kirschen)
  • 1 EL Kokosöl (ersatzweise Butter)
  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Meersalz

Zubereitung:

Mische die Nüsse und gib sie in einen Küchenmaschine mit der man sie etwas anhäckseln kann (wenn du keine Küchemaschine hast, kannst du die Nüsse auch einfach etwas hacken) dabei sollten einige Nüsse ganz bleiben.

Gebe die Samen, Flohsamen und alle restlichen Zutaten hinzu und rühre alles kräftig um. Das Kokosöl sollte sich im lauwarmem Wasser auflösen. Erst mal ist es eine ziemlich heterogene Masse, aber mit der Zeit wird es sämig.

Den Teig mindestens eine Stunde ziehen lassen, damit die Flohsamen ihre verbindende Wirkung entfalten können. Den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine kleine Kastenform mit Backpapier auslegen, dann den Teig noch einmal gut umrühren und hineingeben. Das Brot für ca. 80 Minuten in den Ofen schieben, eventuell am Ende testen, ob alles durchgebacken ist, ansonsten im ausgeschalteten Ofen nachziehen lassen.

Ich bewahre das Brot in Backpapier eingewickelt im Kühlschrank auf, da wird es mit der Zeit auch noch ein wenig kompakter und lässt sich nach einem Tag prima in sehr dünne Scheiben schneiden. Das würde ich auch empfehlen, denn dieses Brot hat es kalorientechnisch in sich! Ich mag es am liebsten mit Ziegenkäse, Honig und etwas Rosmarin, oder mit selbst gemachtem Schnittlauchquark, oder mit Frischkäse und frischgekochter Quittenmarmelade oder, oder, oder…

Und wie esst ihr euere Schnittchen so? Gutes Gelingen beim Nachbacken!

xoxo Johanna

Saatenbrot

Der beste Start in den Tag: Bircher Müsli

20. September 2013 von Johanna 3 Kommentare

Brotloses Frühstück

Brotloses Frühstück

Seit einiger Zeit versuche ich auf Getreideprodukte zu verzichten (mein Mann isst schon seit über einem Jahr Paleo) und dazu gehört auch der Verzicht auf Brot, was vor allem das Frühstück erstaunlich kompliziert werden lässt… vor ein paar Wochen habe ich hier ja schon mal ein Rezept für Chia-Kokos-Pudding gepostet, welchen ich wirklich sehr gerne esse. Aber ein wenig Abwechslung braucht der Mensch schon und deshalb habe ich mich an ein Rezept erinnert welches ich aus meiner Zeit als Frühstücksfee im Café Metropol kenne: Bircher Müsli! Na, und der Klassiker Eier im Glas, aber dafür braucht man nun wirklich kein Rezept 😉

Also, zurück zum Bircher-Müsli. Es gibt viele Varianten, mit und ohne Haferflocken, mit gerösteten Nüssen, Birnen und Äpfeln oder getrockneten Kirschen. Ich habe eine ganz einfache, schnell zuzubereitende Variante gemacht. Äpfel, geriebene Haselnüsse, etwas Honig und statt des Joghurts Kokosmilch (ja, beim klassischen Paleo wird auch noch auf Milchprodukte verzichtet…). Somit geht diese Rezept sogar als vegan durch, wenn man den Honig durch Zucker ersetzt!

Bircher Müsli

Zutaten:

  • 2 Äpfel
  • 100g gemahlene Nüsse
  • 1-2 El Honig oder Zucker nach belieben
  • Kokosmilch

Die Zubereitung ist super easy, die Äpfel waschen und grob reiben. Haselnüsse hinzugeben und verrühren. Jetzt soviel Kokosmilch zugeben, bis die Masse eine gute Konsistenz hat. Nach Belieben mit Honig oder Zucker süßen.

Dazu schmecken frische Früchte, ich mag besonders gerne Banane, dann kann man sich den Honig nämlich auch sparen! Die Eier im Glas liefern den nötigen Eiweiss-Kick um bis zum Mittagessen durch zu halten. Bircher-Müsli gehört bei meinen Kindern zu den Lieblingsessen und wir machen es oft ratzfatz morgens, es hält sich aber auch zwei Tage im Kühlschrank und kann somit auch auf „Vorrat“ produziert werden – meistens hält es aber nur ein Frühstück lang, dann ist alles aufgefuttert!

Guten Appetit und ein wunderbares Wochenende wünscht euch

xoxo Johanna

Eier im Glas

Neues Lieblingsfrühstück: Chia-Kokos-Pudding mit Früchten

6. September 2013 von Johanna 2 Kommentare

Chia-Kokos-Pudding

Chia-Kokos-Pudding

Seit mein Mann freiwillig auf Getreideprodukte verzichtet und meine Kinder keine Brotesser sind, bestehen unsere Brotreserven aus ein paar Scheiben trockenem Toast oder einzeln eingeschweißten Vollkornbrotscheiben (Umweltsünde!). Meinem Frühstück gefällt das gar nicht… deshalb habe ich mich im Internet nach getreidefreien Alternativen umgesehen und bin auf ein Rezept mit Chiasamen gestossen. Die kannte ich vorher gar nicht und ich muss sagen es war auch etwas schwierig sie zu bekommen (naja, ich denke jedes gute Reformhaus hat sie mittlerweile im Sortiment, aber ich muss da immer erst hinfahren…). Zu guter Letzt habe ich die Chia-Samen dann bei Amazon bestellt.

Chia-Samen stammen aus Südamerika und galten dort schon bei den alten Mayas als Grundnahrungs- und Heilmittel, denn die kleinen Samen haben es in sich. Mit ihrem Gehalt an Antioxidantien, Kalzium, Kalium, Eisen, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren werden sie auch gerne als Superfood bezeichnet! Gesund sind sie auch noch, denn sie können Giftstoffe und Säuren im Körper binden! So nun aber genug des Lobes und hin zu diesem genial einfachen Frühstücksrezept:

Chia-Kokos-Pudding (für ca. 3-4 Portionen)

  • 1/4 Cup Chia-Samen
  • 2-4 EL flüssiger Honig (je nachdem wie süß man es mag) oder Zucker
  • 350ml Kokosmilch
  • evtl. Kokosraspeln
  • frische Früchte der Saison

Die Zubereitung ist wirklich ganz einfach: alle Zutaten (außer den Früchten) in einer Schüssel verrühren und in den Kühlschrank stellen. Am besten Abends, dann kann alles über Nacht quellen – vor dem Schlafengehen noch einmal umrühren. Am nächsten morgen dann noch mal gut durchrühren, eventuell nachsüßen, frische Früchte in mundgerechte Stücke schneiden und auf den Pudding geben. FERTIG!

Wenn man den Pudding in Schraubgläser füllt und die Früchte obendrauf gibt hat man auch einen fabelhaften Nachtisch to-go für die Arbeit! Probiert´s mal aus ist echt köstlich!

In diesem Sinne ein wundervolles Wochenende

xoxo Johanna

Chia-Kokos-Pudding-close

Chia-Kokos-Pudding-extraclose

Sommerweh – oder bleib doch bitte noch ein bisschen!

23. August 2013 von Johanna 3 Kommentare

Melonen Sorbet

Melonen Sorbet

Och, nö! Jetzt fühlt es sich schon wieder richtig herbstlich an – dabei hatte ich mich gerade so an den Sommer gewöhnt! Gestern noch habe ich ein wunderbares Melonensorbet gezaubert und meine hübschen Zinnien bewundert – heute fühlt es sich schon ganz falsch an diese Sommerhits in einen Blogpost zu verwandeln… aber ich tue es trotzdem, denn so leicht gebe ich nicht auf. Auch wenn es ein Sommerweh-Post ist, immerhin ist es ein Sommerpost! Und das supereinfache Rezept für Melonensorbet MUSS ich euch einfach verraten!

Für vier Portionen brauchst du: 350g Melonenfruchtfleisch, 2 EL flüssigen Honig, den Saft einer halben Zitrone und 75ml Wasser. Alle Zutaten in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab zerkleinern, eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Je nachdem ob ihr eine Eismaschine besitzt oder nicht, entweder die Eismaschine anwerfen und das Püree so lange darin lassen, bis es Eis geworden ist. Oder, die klassische Variante ohne Eismaschine: das Püree in eine flache Schüssel geben und für mindestens 4 Stunden in den Gefrierer stellen dabei alle 30 Minuten mit dem Schneebesen oder Stabmixer durchrühren.

Ach, und mein Göttergatte hatte die fabelhafte Idee, man könne ja das nächste mal ein paar Lavendelblüten in das Sorbet mischen – ich finde das klingt himmlisch, was meint ihr?

Und zum Schluss zeige ich euch noch ein kleines Sträußchen meiner liebsten Sommerblume, der Zinnie! Leider sind sie dieses Jahr fast komplett der Schneckenplage zum Opfer gefallen, deshalb gibt es eben nur ein kleines Sträußchen!

Zinnien

Ein wundervolles Wochenende wünsche ich euch! Lasst euch vom Regen nicht die Laune verderben, macht lieber ein Melonensorbet und stellt euch ein paar hübsche Sommerblümchen auf den Tisch!!!

xoxo Johanna

Clafoutis mit lecker Kirschen

17. Juni 2013 von Johanna Kommentieren

Kirsch-Clafoutis

Kirsch Clafoutis

Am Wochenende überkommt meine Familie und mich immer ein Heisshunger auf Süße Köstlichkeiten, am liebsten gebacken und im Sommer sehr gerne auch fruchtig. Für solche Momente habe ich immer ein glas Kirschen im Haus, damit kann man nämlich ganz fix einen Clafoutis zaubern! Man kann ihn natürlich auch mit frischen Kirschen zubereiten (juhuuu, bald ist wieder Kirschenzeit!) oder mit Aprikosen, Äpfeln oder Himbeeren! Und damit ihr bei Eurem nächsten Heisshunger auf Kuchen auch schnell aktiv werden könnt verrate ich euch hier das Rezept für meinen Kisrch-Clafoutis.

Kirsch-Clafoutis

Zutaten:

  • 1 Glas Kirschen abgetropft oder 1kg frische Kirschen gewaschen und entsteint
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 EL Kirschwasser
  • 4 Eier
  • 150g Zucker
  • 1 Becher Créme Fraîche
  • 150ml Milch
  • 200g Mehl
  • 200g gemahlene Haselnüsse
  • etwas Butter zum Fetten
  • Puderzucker

Zubereitung:

  1. Die Kirschen mit dem Kirschwasser und dem Vanillezucker vermischen. Ziehen lassen.
  2. Eier und Zucker schaumig schlagen und die Créme Fraîche und Milch unterrühren. Dann nacheinander Nüsse und Mehl hinzugeben, dabei ständig rühren.
  3. 20 Minuten im Kühlschrank quellen lassen.
  4. Backofen auf 180°C (Umluft ca. 175°C) vorheizen.
  5. Tarteform mit etwas Butter einfetten, den Teig in die Form geben und die Kirschen darauf verteilen. Ungefähr 35 Minuten backen, bis der Clafoutis goldgelb gebacken ist.
  6. Mit Puderzucker bestreuen und, wer möchte mit einer Kugel Vanilleeis, geniessen!

Guten Appetit und einen super Start in die neue Sommerwoche

xoxo Johanna

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